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MUSEUMSVERBUND 


Im Herzen Österreichs, in der Hochsteiermark, gelegen bietet die Steirische Eisenstraße auf einer Länge von rund 100 Kilometern eine spannende Zeitreise durch Vergangenheit und Gegenwart des Erzabbaus und die Verarbeitung zu Eisen und Stahl.


Vor über 10 Jahren wurde der Entschluss gefasst, 12 Museen entlang der Steirischen Eisenstraße in einem Museumsverbund zu vereinen. Diese Idee hat sich in den vergangenen Jahren als sehr zielführend und erfolgreich erwiesen und führte – dank der Förderung aus EU-Mitteln – zu umfassenden Erneuerungen in den Museen. Neu geknüpfte Netzwerke haben zu einer Qualitätssteigerung in den beteiligten Museen und musealen Einrichtungen beigetragen. Das gemeinsame Marketing umfasst auch Veranstaltungen wie „Museen sehen“, die das Image der Museen stärken und den Besuchern die interessante montanhistorische Vergangenheit näher bringen.Der Vernetzungsgedanke wird auch in den kommenden Jahren eine maßgebliche Rolle spielen. Hinter den Kulissen wird ständig an neuen Gemeinschaftsprojekten gearbeitet, die letztlich eine übergreifende Zusammenschau zum Ziel haben.

Im Bereich der Museumspädagogik ist der Museumsverbund für den Tourismusregionalverband Hochsteiermark mittlerweile ein wichtiger Partner geworden. So werden immer neue Angebote für Schulklassen erarbeitet, die einen Besuch an der Steirischen Eisenstraße für junge Besucher zu einem tollen und nachhaltigen Erlebnis machen.

Wir können heute auf sehr spannende Jahre zurückblicken, in denen sich alle Museen des Verbundes gut positioniert haben. Es bleibt zu wünschen, dass auch die kommenden Jahre von Tatendrang und Engagement aller Beteiligten gekennzeichnet sind. Überregional gilt der Museumsverbund Steirische Eisenstraße längst als Vorzeigeprojekt. Dies wird durch die Einbindung in zahlreiche transnationale Projekte des Vereins Steirische Eisenstraße immer wieder unterstrichen.

Für die kommenden Jahre hat sich der Museumsverbund das Ziel gesetzt, die museale Landschaft entlang der Steirischen Eisenstraße gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort weiterzuentwickeln, um damit sowohl Einheimischen als auch Gästen ein attraktives und interessantes Angebot bieten zu können.

ANREISE 


MUSEUMSCENTER 


Auf 1200 m² bietet das MuseumsCenter Leoben einen Einblick in 2000 Jahre Stadt- und Montangeschichte der Region um den Steirischen Erzberg. Seit Generationen von der montanistischen Vergangenheit geprägt, vermittelt Leoben heute internationales Flair, ist ein blühendes Zentrum der Stahlindustrie und Hauptort der Hochsteiermark.


Museumscenter Unter dem Motto „Schienen in die Vergangenheit“ kann sich der Besucher im modern gestalteten MuseumsCenter auf eine Reise von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit begeben.
Das MuseumsCenter weist eine klare architektonische Gliederung auf; eine Symbiose von historischen Gemäuern des ehemaligen Jesuitenklosters und der Architektur des 20. Jahrhunderts. Moderne Medien sowie einmalige Objekte machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis und lassen den Gast in die Geschichte der Montanstadt Leoben eintauchen. Handwerk und Handel, die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, die Ur- und Frühgeschichte sind nur einzelne Themen, die die Vergangenheit der Stadt lebendig machen. Workshops, speziell für Kinder und Jugendliche, runden das umfangreiche Programm ab.


Museumscenter innen

 
KONTAKT

Museumscenter Leoben
8700 Leoben, Kirchgasse 6
Tel.: 03842/40 62-408
Fax: 03842/40 62-410
kunsthalle@leoben.at
www.leoben.at
www.museumcenter-leoben.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Di. – Sa. 10:00 – 17:00 Uhr,
sonntags und montags geschlossen.
Führungen nur gegen Voranmeldung.


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 5,–
Senioren € 4,–
Schüler € 3,–
Familienkarte € 11,–
Weitere Preisinformationen auf Anfrage.



KUNSTHALLE LEOBEN 

Ankünder Raumfahrt


Faszination Raumfahrt


Der Weltraum und die unendlichen Weiten des Universums übten schon seit jeher eine unbeschreibliche Faszination auf die Menschen aus. So ist es nicht verwunderlich, dass das Bestreben der Wissenschaft immer daran lag, diese Sphären zu entdecken und zu erforschen. Die moderne Raumfahrt und die Erkundung des Weltraums mittels Satelliten macht es heute möglich, immer weiter in die Geheimnisse des Alls vorzudringen und diesen auf den Grund zu gehen. In der einzigartigen Ausstellung FASZINATION RAUMFAHRT bietet die KUNSTHALLE LEOBEN in Zusammenarbeit mit der MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN und zahlreichen Leihgebern von 13.9. – 22.10.2016 einen faszinierenden Eindruck, wie es Experten gelingt, in den Weltraum vorzudringen und die dabei gewonnenen Informationen für die Wissenschaft nutzbar zu machen.


 
KONTAKT

Kunsthalle Leoben
8700 Leoben, Kirchgasse 6
Tel.: 03842/40 62-408
Fax: 03842/40 62-410
kunsthalle@leoben.at
www.leoben.at
www.museumcenter-leoben.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

13.Sept. – 22. Okt. 2016
Mo. – Sa. 10:00 – 17:00 Uhr,
An Sonn- und Feiertagen geschlossen.
Führungen für Gruppen und Schulklassen gegen Anmeldung:
Tel.: 03842/ 40 62-408

EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 5,–
Schüler & Studenten € 3,–
Weitere Preisinformationen auf Anfrage.

BRAUMUSEUM – GÖSSEUM 


Unter dem Motto „Tradition trifft Innovation“ bietet das Braumuseum Göss eine erlebnisreiche Reise durch die Zeit. Bierbrauen hat in Göss lange Tradition:


Walze Was Österreichs bestes Bier einzigartig macht, wie Gösser über Jahrzehnte hinweg zu einer der größten Marken Österreichs wurde und wie Gösser Bier überhaupt hergestellt wird, lässt sich im Braumuseum Göss erleben. Ab 2014 überzeugt das Museum mit neuen interaktiven Attraktionen, die den Besuch zu einem faszinierenden Erlebnis machen. Gemeinsam mit Technik- und Kreativ-Experten des Linzer Ars Electronica Futurelabs wurde das Braumuseum um neue Attraktionen erweitert und interaktiv aufbereitet. Die Geschichte von Österreichs bestem Bier wird durch die Umgestaltung lebendig und zu einem einzigartigen Erlebnis für die Besucher.


Goesseum Luftansicht

KONTAKT

Braumuseum – Gösseum
8700 Leoben, Brauhausgasse 1
Tel.: 03842/20 90-58 02
Fax: 03842/20 90-58 10
braumuseum@goesser.com
www.goesser.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Einzelbesucher:
April bis Oktober
Wochenende und Feiertag 11:00 und 15:00 Uhr
oder ganzjährig nach Vereinbarung

Gruppen (ab 6 Personen):
nach Vereinbarung ganzjährig
An Werktagen (bis Freitag Mittag): Kombination mit Brauereibesichtigung möglich


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 10,50
Gruppenpreis € 9,50
Schüler, Studenten, Senioren € 8,–
Gruppentarif € 7,–
Weitere Preisinformationen auf Anfrage.

METALLURGIEMUSEUM DONAWITZ 


Die industrielle Entwicklung der Steiermark ist zu hohen Anteilen eine Geschichte der Erzeugung und der Verarbeitung von Stahl. Das Herzstück dieser großen Tradition bildet das Stahlwerk am Standort Donawitz.


Metallurgiemuseum innen Wie hier in Donawitz Stahlgeschichte geschrieben wurde und wird, können die Besucher in einer einzigartigen Ausstellung im Metallurgiemuseum Donawitz erleben. Interessante Exponate aus der Arbeitswelt der „Stahlkocher“, Werksmodelle, historische Dokumente, Filme und Fotomaterial, altes Werkzeug bis zum modernen Kompakt-LD-Stahlwerk und dem modernsten Schienen- und Drahtwalzwerk der Welt am Standort Donawitz, der Voestalpine geben einen abwechslungsreichen und informativen Eindruck. Zudem fängt die Ausstellung auch das jeweilige Zeitgeschehen in attraktiven Seitenblicken ein. Die Ausstellung wurde im Jahr 2002 eröffnet und im Jahr 2004 als „Metallurgiemuseum Donawitz“ auf Initiative des Geschichteclubs ALPINE weitergeführt, der die umfangreiche Sammlung des Museums auch weiterhin als Forschungsstelle betreut.

Austellungsstücke Anfang Mai 2016 hat die bereits vom Unternehmen geplante Übersiedelung der Einrichtungen des Geschichteclubs und des Metallurgiemuseums in die zu sanierenden Kellerräume des ehemaligen Sparkassengebäudes – Kerpelystraße 177 – stattgefunden. Die laufenden administrativen Arbeiten werden nahtlos weitergeführt. Eine provisorische Ausstellung „Das Werk DONAWITZ EINST“ und das Archiv wurden in den Kellerräumen untergebracht. Der Geschichteclub kann ab sofort wieder jeden Dienstag in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr besucht werden.

Die Neugestaltung des Metallurgiemuseums beginnt im ersten Quartal 2017.


neues Ausstellungs-Gebäude


KONTAKT

Metallurgiemuseum Donawitz
8700 Leoben, Kerpelystraße 177
Tel.: 050304/25-22 61 oder -42 74
Fax: 050304/65-42 80
geschichteclub@voestalpine.com oder
adelheid.maxl@voestalpine.com
www.geschichteclubalpine.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Di. 16:00 – 20:00 Uhr und jederzeit nach telefonischer Vereinbarung


EINTRITTSPREISE:

Freier Eintritt

MUSEUM der MONTANUNIVERSITÄT 
LEOBEN 


Die kontinuierliche Entwicklung der heutigen Montanuniversität (seit 1975) – zuvor Lehranstalt, Bergakademie und Technische Hochschule – bedingte eine große Zahl an Anschauungsmaterial.


Modell Bessemer Birne Alles noch Vorhandene wurde seit 2007 zusammengetragen und vom Museumsbeauftragten gesichtet und gesammelt. Gegenstände der Bergbaukunde und des Hüttenwesens, der Grundlagenfächer Chemie, Elektrotechnik und Physik konnten sichergestellt werden. Montanmaschinenwesen, Fördertechnik und Gießereitechnik wie auch die Geowissenschaften folgten. Vollständig erhalten ist die Sammlung der Markscheidekunde. Von ausländischen Experten als Meilenstein geodätischer Sammlungen bezeichnet, ist diese aus Platzgründen derzeit nur teilweise zu sehen. Eine ganz erlesene Kollektion hat der ehemalige Bibliotheksdirektor Sika zusammengetragen. Diese kann zusammen mit wertvollen Büchern, Bildern und Handschriften (z.B. Peter Tunners erstes Lehrbuch) bewundert werden. Das ca. 90 m2„kleine“ Museum repräsentiert eine historische Dokumentation der Montanwissenschaften und ist ein Kleinod universitärer Forschung und Lehre aus den letzten 170 Jahren.

 
KONTAKT

Museum der Montanuniversität Leoben
8700 Leoben, Peter Tunner Strasse 15
Tel.: 03842/402/78 15 oder 7801
univbibl@unileoben.ac.at
www.bibliothek.unileoben.ac.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Besuch nach Voranmeldung möglich


EINTRITTSPREISE:

Freier Eintritt

SONDERAUSTELLUNG:
29. Apr. - 26. Nov. 2016


„Willkommen in Trofaiach - von Sommerfrische und Touristen“

STADTMUSEUM TROFAIACH 


Das Museum Trofaiach im Schloss Stibichhofen liegt im Zentrum der Stadt. Historische Trachten des Gebietes rund um den Steirischen Erzberg aus der volkskundlichen Sammlung des Kaufmannes Franz Hofer bilden den Schwerpunkt.


Eine Besonderheit im Bereich Volksmedizin ist die originale Apotheken-Einrichtung aus Trofaiach aus dem Jahr 1904. Weitere Schätze sind die medizinischen Geräte und Utensilien aus dem Besitz des bekannten Pestarztes Adam von Lebenwald sowie des Arztes Dr. Schlömmer (19 Jh.). In der Abteilung Archäologie beherbergt das Museum bemerkenswerte Artefakte aus der Vor- und Frühgeschichte, u.a. Funde aus der Höhensiedlung auf dem Kulm bei Trofaiach aus der Zeit um 800 v. Chr. Zum Museum gehört das Ausstellungszentrum im Museumsdepot (ehem. Umspannwerk Ost). Schwerpunkte sind hier das Schaudepot und die umfangreiche Bibliothek mit Themen wie: Trofaiach und die Eisenstraße, Trachtenkunde, Brauchtum und Literatur zur Steiermark.


Kleidung

 
KONTAKT

Stadtmuseum Trofaiach
8793 Trofaiach, Rebenburggasse 2a
Tel.: 0699/130 052 02
wolfgang.slamnig@museum-trofaiach.at
www.trofaiach.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Mai bis Oktober
Mi. und Sa. 10:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr, bzw. nach Vereinbarung
Museumsdepot: nach Vereinbarung


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 2,–
Erw. Gruppe € 1,– (Gruppenermäßigung ab 15 Personen)
Schüler € 1,–

AUSSTELLUNG:
04. Mai - 31. Okt. 2017


„Küche und Keller.
Die Entwicklung von Koch- und Essgewohnheiten“

MUSEUMSHOF KAMMERN


Der Museumshof Kammern legt Zeugnis über eine 200 Jahre alte landwirtschaftliche Historie ab und präsentiert das Leben im Kohlebergbau sowie in der Landwirtschaft.


Museum Kammern innen In der 125 Jahre alten und in ihrer architektonischen Konstruktion bemerkenswerten Scheune sind Großobjekte ausgestellt, etwa schwere Dreschmaschinen, verschiedene Sensen, Sicheln und Dreschflegeln sowie originale Heu-, Milch- und Kohlekrippen. Eingebettet sind diese Geräte in eine atemberaubende Museumsarchitektur bestehend aus einem Ensemble aus Glas und Holz. Die Besucher erfahren aber nicht nur etwas über die ausgestellten Maschinen, sondern auch über die Menschen dahinter, ihr Leben und ihre Arbeit. Speziell um die Geschichte der Kammerner Bevölkerung dreht sich alles im Nebengebäude, dem Steinrisserhaus. Dieses gibt Einblicke in die Entwicklung der Marktgemeinde und zeigt die wichtige Rolle Kammerns in der Rohstoffgewinnung auf. Komplettiert wird der Museumshof durch eine Ausstellung über 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. 500 ausgestellte Fossilien spiegeln die Entwicklung der Lebewesen auf unserem Planeten, unsere Evolution wider.



Museum Kammern innen

KONTAKT

Museumshof Kammern
8773 Kammern im Liesingtal, Marktplatz
Tel.: 03844/80 20-0 oder +43 (0) 664/5051931
marktgemeinde@kammern.net
www.museumshof-kammern.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Donnerstag bis Sonntag:
10:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 17:00 Uhr
Gruppenführungen auch nach Voranmeldung


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene: € 4,–
Gruppenpreis (ab 10 Personen) € 3,– p.P.
Kinder (von 6 – 16 Jahre) € 2,–
Senioren € 3,–
Schulklassen € 1,– p.P.

HOCHOFENMUSEUM RADWERK IV VORDERNBERG


Das Radwerk IV - ein monumentales Bauwerk aus dem 19. Jh. - ist der einzig erhaltene und voll ausgestattete Holzkohlen-Hochofen und somit ein Industriedenkmal ersten Ranges.


Radwerk innen Bald nach Stilllegung des Betriebes 1911 wurde das Radwerk unter Denkmalschutz gestellt und ist seit 1959 als Museum zugänglich. Hier verknüpfen sich die Entwicklung der Eisengewinnung, die Geschichte des Eisenmarktes Vordernberg und der 14 Vordernberger Radwerke, der Abbaumethoden am Erzberg und der Erzfördersysteme nach Vordernberg zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Im Gang durch die groen Innenräume, die sich in vier Stockwerken um den Hochofen gruppieren, werden anschaulich der Erzeugungsprozess vom Erz zum Eisen und die damalige Arbeitswelt erklärt. Man kann in der gewaltigen Rauchhaube stehend, in den Ofen blicken und in der Abstichhalle das Ausfließen und Erstarren des Roheisens nachempfinden. Das große Wasserrad, das das Gebläse für die Verbrennungsluft antrieb und dem Eisenwerk den Namen gab, wird im Betrieb vorgeführt. Die Stahlerzeugung der Gegenwart wird in einer Multimedia- Show im FERRUM MAGNIFICUM präsentiert.


KONTAKT

Hochofenmuseum Radwerk IV
8794 Vordernberg, Peter-Tunner Strae 2
Tel.: 0664/734 91 994
Fax: 03842/20 90-58 10
radwerk4@a1.net
www.radwerk-vordernberg.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Führungen täglich, ganzjährig gegen Voranmeldung möglich
Mai bis Oktober: freitags, samstags, sonn- und feiertags
Fixführungen um 14:00 Uhr
Besichtigung nur mit Führung möglich (Dauer ca.1,5 Stunden)


EINTRITTSPREISE:

Pauschalpreis (bis 3 Personen): € 16,–
Gruppenpreise (ab 4 Personen)
Erwachsene € 5,50
Senioren € 4,50
Schüler € 3,50 p.P.
Das Museum ist barrierefrei zugänglich.

ABENTEUER ERZBERG


Tauchen Sie ein in die Welt des Bergbaues, tauchen Sie ein in das Abenteuer Erzberg!


Der Erzberg ist eine Welt für sich. Er ist der größte und modernste Tagbau Mitteleuropas, die bedeutendste Erzlagerstätte der Alpen, Wiege der Industrialisierung Österreichs und Austragungsort des härtesten Enduro-Rennens der Welt: dem Erzbergrodeo. Mit Abenteuer Erzberg erleben Sie Erzbergfeeling pur während der Abenteuerfahrt mit dem Hauly im aktiven Tagbau, in der untertägigen Erlebniswelt Schaubergwerk, während der donnerstägigen Live-Sprengung und in der brandneuen Freiluftausstellung Erzberg Erlebnisreich. Tauchen Sie ein in die lebendige Montanindustrie von Österreich und erleben Sie mit Abenteuer Erzberg den Arbeitsalltag echter Bergmänner im modernsten Tagbaubetrieb.


HAULYFAHRT


Hauly Mit den Fahrzeugen Hauly I und II – umgebaute 860-PS-Riesen mit Aussichtsplattform – geht es für Sie mitten in den Tagbau hinein. Entlang der Etagen des Erzberges sehen Sie wie Erzabbau mit Schwerlastkraftwagen und Radladern funktioniert. Während der ca. einstündigen Fahrt erfahren Sie Wissenswertes über den Hauly, den Erzabbau ober Tage und den Arbeitsalltag der Bergleute, lernen die Natur kennen und fahren zu den Schauplätzen des Erzbergrodeos.


Live-Sprengung


Sprengung Jeden Donnerstag werden Sie bei einer circa einstündigen Haulyfahrt Zeuge, wie bis zu 60.000 Tonnen Gestein etagenförmig hereingesprengt werden. Sie erfahren Details über das Sprengwesen während des Sprengvorgangs. Als Mitbringsel für zuhause gibt’s das originale Sprengprotokoll.


Schaubergwerk


Während einer circa eineinhalbstündigen, geführten Tour durch das unterirdische Labyrinth des Erzberges lernen Sie die untertägige Arbeitswelt der Knappen kennen. Sie erfahren von der Entstehungsgeschichte des Erzberges, erleben die Wassermannsage über die Auffindung des Berges und werden Zeuge einer audiovisuell inszenierten Sprengung. Und für diejenigen, die selbst Hand anlegen wollen, gibt es Fülltröge und pressluftbetriebene Handbohrgeräte.


Schaubergwerk


Erzberg Erlebnisreich:


Der Tagbau verleiht dem Erzberg seinen besonderen Charakter. Seine Ausstrahlung, seine Dominanz, seine Transformation können Sie im Erzberg Erlebnisreich individuell erfühlen, begehen und erleben. Am schönsten Aussichtspunkt des Erzberges verschmelzen Geschichte, Gegenwart und Zukunft miteinander. Wenn Sie absteigen in die Tiefe, auf den Gipfel gehen oder den Berg durchschreiten, werden Sie den Ort Eisenerz, die Ursprünge des Erzberges sowie den lebenden Bergbau und seine Zukunft erschließen und verstehen.


 
KONTAKT

Abenteuer Erzberg
8790 Eisenerz, Erzberg 1
Tel.: 03848/32 00
Fax: 03842/20 90-58 10
info@abenteuer-erzberg.at
www.abenteuer-erzberg.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

1. Mai bis 31. Oktober:
Täglich 10:00 – 15:00 Uhr,
Für die gesicherte Teilnahme an den angebotenen Touren wird eine Voranmeldung empfohlen.
Die Führungen sind deutschsprachig. Auf Anfrage sind englischsprachige Führungen für Gruppen möglich


EINTRITTSPREISE:

Kombitickets 2016
Hauly + Schaubergwerk (Kombi) - Dauer: ca. 2,5 Std.
Erwachsene € 30,–
Kinder (4 – 6 Jahre) € 13,50
Schüler (7 – 15 Jahre) € 14,50
Gruppen (ab 25 Personen) € 27,– p.P.
Weitere Preisinformationen auf der Homepage.

MUSEUM IM ALTEN RATHAUS EISENERZ


Bei einem Besuch des Eisenerzer Museums werden Sie in die Blütezeit des heimischen Eisenwesens im 16. Jahrhundert zurückversetzt.


Besucher Museum Denn der repräsentative Ratsherrensaal von 1583 und der einstige Carcer bringen gerade dieses Geschichtskapitel mit all seinen Facetten erneut zum Vorschein. Bei einem Rundgang durch die drei Stockwerke des alten Rathauses wird vieles von der reichen Eisenerzer Vergangenheit lebendig. Im Vordergrund steht die wechselvolle Beziehung zwischen dem Steirischen Erzberg und der Stadt Eisenerz. Einzigartige Schaustücke, wie kostbare Eisenblüten und Mineralien, die Eisenerzer Wunderstufe sowie andere Raritäten aus dem Montanwesen und der heimischen Kulturgeschichte, wie das Tendler-Puppentheater, dokumentieren diese klar und anschaulich. Sie werden durch filmische Beiträge ergänzt und bieten Ihnen ein umfassendes Bild von der Entwicklung eines Ortes, von dem aus einstmals europäische Geschichte geschrieben wurde.

 
KONTAKT

Leitung: Dr. Sigrid Günther
Museum im Alten Rathaus
8790 Eisenerz, Bergmannplatz 1
Tel.: 03848/36 15
Fax: 03848/35 15 12
museum@eisenerz.at
www.eisenerz.at/kultur/stadtmuseum


ÖFFNUNGSZEITEN:

1. Mai bis 31. Oktober:
Di. – So. 10:00 – 16:00 Uhr,
Außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 5,50
Schüler und Studenten € 3,–
für Führungen zusätzlich pro Person € 1,50 p.P.
Ermäßigter Preis für Gruppen

KUPFERSCHAUBERGWERK RADMER


In Radmer wurde bereits in der Bronzezeit, vor 3000 Jahren, Kupfererz abgebaut. Von 1547 bis 1855 wurde in der Hinterradmer ein weitläufiger Kupferbergbau betrieben, der in seiner Hochblüte zu den vier bedeutendsten Bergbauen im Alpenraum zählte.


Stiege Stollen In insgesamt 60 Abbauen waren bis zu 700 Bergleute mit der Gewinnung des Kupfererzes beschäftigt. 1996 begannen einige Radmerer Bergbaubegeisterte den „Alten Paradeisstollen“, der bereits um das Jahr 1800 stillgelegt worden war, wieder zu erwecken. In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden wurden bisher insgesamt ca. 3.000 t Gestein ohne Maschineneinsatz bewältigt. Zusätzlich musste aus Sicherheitsgründen ein zweiter Tagausgang neu errichtet werden. Ein weitläufiges Stollensystem bestehend aus Strecken, Schächten und Abbauen wurde so in seiner Ursprünglichkeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Viele Besucher meinen, es sei eines der schnösten Schaubergwerke Österreichs. Für jeweils acht Besucher steht ein eigener Begleiter zur Verfügung. Ein sehr persönliches Bergwerkserlebnis ist daher garantiert. Als besonderes Highlight kann die Fahrt mit der kleinsten Stollenbahn Österreichs durch den handgeschlagenen Erbstollen bezeichnet werden.



KONTAKT

Kupferschaubergwerk Radmer
8795 Radmer, Radmer 36
Tel.: 03635/200 30
info@kupferschaubergwerk.at
www.kupferschaubergwerk.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

Frühjahr bis Wintereinbruch,
täglich 09:00 – 18:00 Uhr gegen Voranmeldung
Begleiter kann auch kurzfristig vor Ort erreicht werden.


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 9,–
Schüler (ab 6 J.) € 5,–

SONDERAUSTELLUNG:
01. Mai - 26. Okt. 2016


„Eiszeitmensch trifft Höhlenbär!“

HOCHQUELLENWASSER WILDALPEN


Das Museum HochQuellenWasser im stattlichen Hammerherrenhaus aus dem 17. Jahrhundert informiert über den Bau und die Geschichte der Zweiten Hochquellenleitung sowie die Wasserversorgung der Stadt Wien. Es gibt unter anderem Einblick in wesentliche Aspekte der Geologie und des Quellenschutzes.


Kinder Schautafel Der Zugang zu diesen Themen präsentiert sich multimedial und interaktiv. Das Heimatmuseum befasst sich in erster Linie mit der Innerberger Hauptgewerkschaft, die in Wildalpen zwischen 1625 und 1838 einen namhaften Betrieb zur Holzkohleerzeugung für die Eisenverarbeitung führte.


Goldene Urkunde Zuschauer 3D Brille

Familie Modell Gesteinsbohrmaschine

 
KONTAKT

HochQuellenWasser Wildalpen
8924 Wildalpen, Säusenbach 14
Tel.: 03636/451-318 71
Fax: 03636/451-47 26 49
museum.wal@ma31.wien.gv.at
www.wasserleitungsmuseum.at
Das Museum HochquellenWasser ist barrierefrei.


ÖFFNUNGSZEITEN:

1. Mai bis 26. Oktober:
Mo. – Fr. 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr,
So.- und Feiertage 10:00 – 12:00 Uhr,
Samstag auf Anfrage Führungen für Gruppen (ab 10 Personen) nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 3,–
Schüler (bis 15 Jahre) € 1,50
Kinder bis (6 Jahre) gratis)
Führungsgebühr pro Gruppe € 18,–

MONTAN- und GIESSEREI MUSEUM 
GUSSWERK 


Im Amtshaus des ehemaligen k. k. Eisenwerkes in Gußwerk wurde 1998 ein Museum eingerichtet, das neben Zeugnissen der reichen montanhistorischen und handwerklichen Vergangenheit auch eine repräsentative Kunsteisenguß-Sammlung beherbergt.


Madonna Schon im 17. Jahrhundert bestand in Gußwerk eine Eisengießerei, die nach ihrem Ausbau 1742 durch die Produktion von Kanonen, Marine- und Festungsgeschützen, Maschinenteilen, aber auch von Gebrauchsgegenständen überregionale Bedeutung erlangte. Im Museum befindet sich ferner eine Schau-Kunstgießerei, in der mit den Techniken von einst nach alten Modellen Kunstgegenstände hergestellt werden.



Münze

 
KONTAKT

Montan- und Giesserei Museum Gusswerk
8632 Gußwerk, Bahnhofstraße 7
Tel.: und Fax: 03882/26 36
Obmann Richard Pichler: 0664/320
braumuseum@goesser.com
www.goesser.at


ÖFFNUNGSZEITEN:

nach Vereinbarung


EINTRITTSPREISE:

Erwachsene € 4,–
Schüler € 3,–
Gruppen (ab 20 Personen) € 3,50 p.P.

VERANSTALTUNGEN 

SONDERAUSTELLUNG


29.April -
26.November 2016
„Willkommen in Trofaiach - von Sommerfrische und Touristen“

STADTMUSEUM TROFAIACH
www.trofaiach.at

SONDERAUSTELLUNG


01.Mai -
26.Oktober 2016
„Eiszeitmensch trifft Höhlenbär!“

MUSEUM HOCHQUELLENWASSER WILDALPEN
www.wasserleitungsmuseum.at
04.Mai -
31.Oktober 2017
„Küche und Keller.
Die Entwicklung von Koch- und Essgewohnheiten.“


MUSEUMSHOF KAMMERN
www.museumshof-kammern.at

MUSEUMSVERBUND 
BETRIEBS Ges.m.b.H. 



Mag. Susanne Leitner-Böchzelt
Geschäftsführung


Margit Brenkusch
Sekretariat
8700 Leoben | Kirchgasse 6
T.: 03842/40 62 442
F: 03842/40 62 410
kunsthalle@leoben.at


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