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Im Jahr des Waldes 2011 führten das Forstmuseum Silvanum und die Österreichischen Bundesforste gemeinsam mit  Kindern und Lehrern der Volksschule Landl   einen spannenden Thementag zur Waldarbeit im Jahreslauf unter dem Motto „Baum fällt!- Holzernte einst und jetzt“ durch.

Der Herbst – Thementag bildet einen weiteren Schwerpunkt zu den bereits bestehenden Schulprogrammen, welche basierend auf Forstwirtschaft, Forstgeschichte, Waldpädagogik  und  Kultur dazu beitragen sollen, die Arbeit im Wald und in der Forstwirtschaft mit aktiver Vermittlungsarbeit weiterzugeben, kennenzulernen und besser verständlich zu machen.

Im Österreichischen Forstmuseum Silvanum sind viele Werkzeuge gesammelt, die der Holzknecht früher verwendete.
Hacke, Zugsäge, Sappl, Keile, Schöpser, die ersten schweren Zweimannmotorsägen galt es anzugreifen, aufzuheben und mit modernen Holzerntemaschinen auf Fotos zu vergleichen.

Um Verletzungen vorzubeugen, ist der Ausrüstungsvergleich Holzknecht - Forstfacharbeiter mit der geeignete Schutzausrüstung heute ganz besonders wichtig: Jedes Kind wollte  den Schutzhelm aufprobieren, die Schnittschutzhose angreifen und Frau Lehrerin erntete einen riesigen Applaus im vollständigen „Forstarbeiteroutfit“.

Von Förster Martin Neuhold und Forstfacharbeiter Christian Maunz, Österreichischen Bundesforste AG, Forstrevier Großreifling wurde genau erklärt, wie heute gearbeitet wird, wozu wir alle Holz brauchen, wie und warum Bäume ausgewählt, markiert und wie die Motorsäge eingesetzt wird.
An erster Stelle steht auch hier die Sicherheit, die Ausrüstung, das Aufstellen von Forstschutztafeln, Vorbereitungsarbeiten im Gelände und das Einhalten von Sicherheitsabständen.

 


 

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Dann wurde mit großer Spannung  Christian zuschaut, wie er geschickt in ein paar Minuten die Fällung mit der Motorsäge durchführte.
Schutzhelme für die fleißigen Kinder wurden von der FAST Pichl, Martin Tippelreiter zur Verfügung gestellt– sodass alle gut geschützt beim „Schälen“ und Entasten mit kleinen Baumsägen mithelfen durften.
Ein Stammmodell mit demonstrierter Fällschnitttechnik verbleibt im Museum – mit Pech und Blasen an Händen und Fingern durften die Kinder jeder Schulstufe als Erinnerung eine Holzscheibe „ihres“ Baumes mit ins Klassenzimmer nehmen.

Die Gruppe konnte die Stärkung bei Hermi im Clementiduck am warmen Feuer gut gebrauchen, wo eine köstliche Erdäpfelsuppe mit Kräutern aus dem Wilden Beet, ein duftender Waldpunsch und natürlich Brigittes köstliches Steckerlbrot schon auf viele hungrige Abnehmer wartete.
Der abschließende Seiltanz bewies und unterstrich die tolle Gemeinschaft und gute Zusammenarbeit aller.
Soviel sei jetzt schon verraten, dass nach diesem gelungenen Ernteeinsatz ÖBF-Förster Martin im Frühling auf Mithilfe der Volksschulinder beim  Pflanzen junger Waldbäume hofft –Fortsetzung folgt!

Projektplanung und Durchführung: Mag. Veronika Frank, Martin und Brigitte Neuhold
Ö Forstmuseumsverein Großreifling  - ÖBF Forstbetrieb Großreifling  - WaldpädagogenInnen und Forst+ KulturvermittlerInnen – FAST Pichl - Schüler und Lehrkörper der Volksschule Landl

 



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